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Restaurant Goldener / Adler Caroline Balz / Gerechtigkeitsgasse 7 CH-3011 Bern
Tel. ++41 31 311 17 25 /
Fax ++41 31 311 37 61 / Mail
Die Gastlichkeit des Hotels „zum Goldenen Adler“ schon im 15. Jahrhundert. 1489 wird der Gasthof „ Zum Wyssen Krutz“ genannt. Er lag am Abfall der Gasse gegen den Schwendeplatz hin, in der Zone der drei Markte. Das Volk erblickte in diesem „Wyssen Krutz“ oder – wie das Haus spater hiess – im „Goldenen Adler“ seinen altesten Gasthof. Die Gaststatte druften bereits im 15. Jahrhundert aufgeblaht und zum Treffpunkt geworden sein. Von Anfang an sind hier vom „Anken“ und „Chornmarit“ Bauern und Marktfahrer aller Art ins Haus geflogen, Handwerker tauschen ihre Erfahrungen aus, Angehorige der Zunfte, die damals an der untern „Meritgasz“ ihre Sitze hatten, Genossige zu Niedergerbern, Niedermetzgern, Niederpfistern und Niederschuhmacher, die Mitglieder der Schiffleutenzunft, die Herren und Schutzen der Gesellschaft „zum Narren und Distelzwang“. 1501 haben auch die Rebleute sich in der Gasse angesiedelt. Der nach alten Angaben 1489 errichtete und vermutlich auf drei Geschosse angelegte Bau war wie die Nachbarhauser in Stein gearbeitet und zeichnete dem spatern Neubau die Linien vor. In der Reformationszeit gab es in der Stadt schon eine grosse Zahl von Wirtschaften, in denen, wie es heisst, die Manner Hab und Gut verprassten, wahrend „ir wib und kind Not liden“ mussten. Die Obrigkeit regelte daher die Kost- und Zechtarife und verbot alle „Nabend- und Winkelwirthschaften“. Laut einem Tagsatzungsentscheid von 1532 durften die Wirte fur Morgensuppe, Abendbrot und Schlaftrunk nicht mehr als drei Kreuzer verlangen, einzig den „Uebertrinkern“ konnten sie mehr abnehmen. Kotzende zahlten funfzig Batzen oder wanderten in den Turm. Im 17. Jahrhundert gab es in der Stadt ungefahr ein Dutzend Wirtshauser mit Beherbergungsrecht, zu diesen zahlte auch das „Wysse Krutz“. 1607 wurde Abraham Gut, dem Kreuzwirt an der Gerechtigkeitsgasse, vergonnt, das Schild „zum wyssen Krutz“ wieder auszuhangen, nur solle er allen Ernstes „inbunden werden“, kein Lampengesindel und unnutzes Volk in sein Haus aufzunehmen, sondern nur „ehrliche Lut und Gest“. Gut sah daraufhin auf ein tadelfreies Betragen, und das Kreuz entwickelte sich immer mehr zu einem angesehenen Gasthaus, das sich von den Kellerpinten und Hintergassenschlauchen wohltuend unterschied. 1764 liess der wegen der Inquisition aus Portugal heimgekehrte Soldnerfuhrer und Oberst Gabriel Thormann das alte Gasthaus zum weissen Kreuz durch den Stadtwerkmeister Niklaus Hebler neu auffuhren. An der Stelle des alten Kreuzes errichtet er einen Neubau von drei Stockwerken und einem Laubengeschoss. Er teilte die Fassade des Hauses in sieben fensterachseddn und hob den mittleren, aus drei Fensterbreiten bestehenden Teil durch zwei bis zum „Dachschermen“ reichende Wandpfeiler hervor. Die Mittelachse erhielt eine „anmutige Dekoration“ mit Wappenzier, kraftige, auf der Hohe des ersten und zweiten Stockes durchgehende Gurten betonen die Waagrechte, und schlanke Fenster „Franzosischer Art“ lockern den Mauermantel auf. Klug sind die Verhaltnisse der Teile zum Ganzen errechnet. Am 1. Febr. 1766 erlaubte die Regierung die Anderung des Tavernenschildes in einen goldenen Adler, und bald leuchtete der Rotgezungte doppelkopfige Vogel altreichischer Herkunft uber die Gassenflucht. Der Heblersche Bau hat sich bis auf unsere Zeit erhalten. Er gab nach hinten eien Hof frei, und noch gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts sah man Rosse und Wagen im Durchgang unter der Laube verschwinden. Gegen die Junkerengasse hinaus lagen die Stalle und Remisen. Eine breite Treppe fuhrte zu den „besseren“ Raumen hinauf. Durch eine schmalere gelangte man in die Dienstbotenzimmer, durch eine dritte in die Wohnung des Stallknecht. Im Erdgeschoss des Haupthauses befand sich die nicht sehr helle Gastestube, in die von draussen Zuge bunten Volkes hereinstromten, im ersten Stock erglanzte das „eigentliche“
Restaurant, im zweiten lag ein einfacher Tanzsaal. Wahrend die Gaste fruher in gemeinsamen Schlafsalen Unterkunft fanden, erhielten sie jetzt die im dritten Stock eingerichteten Passantenzimmer. Drunten in den Kellerwirtschaften trug die Wirtin ihren Kunden Brot und Kase auf – im „Adler“, in der „Krone“, im „Schlussel“ gab es „opulente Mahler“ deren geringstes, wenn wir einem alten Zeugen glauben durfen, drei bis vier Stunden wahrte. Von den einzelnen Besitzern ist nicht allzu viel uberliefert. 1805 war Salomon Bauer der Eigentumer des Adlers. 1811 zank sich ein Chr. Jost in einer Bausache mit den Behorden herum. 1889 taucht ein Ulrich Gerber auf, der Ururgrossonkel des heutigen Besitzers, dann erschient ein Chr. Trachsel, 1896 Fritz Balz, in dessen Nachkommenschaft bis auf die heutigen Besitzer, Peter und Vreni Balz und ihren Kindern, Caroline und Marc, der Gasthof verblieb. Im Laufe der letzten Jahre wurde das Hotel renoviert, die Kuche den letzten Erfordernissen angepasst. Die Speiselokalitaten wurden allerdings im alten Berner-Stil erhalten. Hier sollen sich Hotelgaste und Touristen bei einem guten Essen wohlfuhlen. Geschaftsleute aus der Stadt, Arbeiter- und Handwerker aus den Gassen geben sich beim Schoppen ein Stelldichein. Stadtrate und Politiker erholen sich bei einem Glas Wein von ihren anstrengenden Geschaften. Hospitality at the “Golden Eagle” since 1500. In 1489 the inn was called “Zum Wyssen Krutz” (“to the White Cross”). It was situated at the lower end of the street, near the Schwendeplatz (Schwende Square), in the area of the three markets. The local people considered the “White Cross” (or “Golden Eagle” as it was later called) to be their oldest inn. The inn was enlarged and became a
meeting place as early as the 15 century. From the early days the farmers and traders from the butter- and corn markets flocked together at the inn. Tradesmen exchanged experiences, as did members of the guilds, whose
meeting houses were at the lower end of Marktgasse (Market Street). These were tanners, butchers, carpenters, members of the shipping companies and the gentlemen and archers of the “Jester and Thistle” Society. In 1501 even the vintners established themselves in the street. According to old records, the building was erected in 1489 and presumably had three stories. It was built in stone, like its neighbours, and dictated the style for its later rebuilding. During the Reformation the town already had a great number of
pubs in which, it is said, the men drank away their families’ homes and possessions while their wives and children suffered privation. As a result the “Powers that be” regulated the food and
drink prices and prohibited all side- and corner
pubs. According to regulations of 1532 landlords were not allowed to charge more than three “Kreuzer” (Shillings) for
breakfast soup, evening bread and bedtime
drink although frequent heavy drinkers could be charged more. Anyone who was drunk enough to vomit was fined fifty “Batzen” (Pennies) or sent to the Tower. In the 17 century the town had about a dozen inns with licences for overnight stays, including the “White Cross”. In 1607 Abraham Gut, the landlord of the “White Cross” in Gerechtigkeitsgasse (Justice Street) was granted a renewal of the permit to hang the shield of the “White Cross” outside his inn. There was a proviso that he should very earnestly refuse admission to tramps and anyone of ill repute and only accept honest, decent people and guests. Herr Gut (Mr Good) therefore made sure of impeccable behaviour and the “Cross” developed more and more into a reputable guesthouse which distinguished itself well from the cellar
pubs and backstreet drinking holes. In 1764 Colonel Gabriel Thormann (a newly returned mercenary from the Inquisition in Portugal) had the “White Cross” inn refurbished by the town’s Master Builder Niklaus Hebler. On the old site he had a new building of three stories erected, plus the ground floor under the arcades. The frontage of the house was divided into seven window sections and the central three windows were accentuated by two facade pillars reaching up to the eaves. The
centre...
Hotel zum goldener Adler. Im Herzen der Berner Altstadt. In the heart of the Old City of Berne. Au coeur de la vieille cite de Berne. Nel cuore della citta vecchia di Berna. Caroline Balz Gerechtigkeitsgasse 7 CH-3011 Bern
Tel. ++41 31 311 17 25
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info@goldener-adler-bern.ch. Hotel
Restaurant Goldener Adler Caroline Balz Gerechtigkeitsgasse 7 CH-3011 Bern
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Vreni und Peter Balz Grechtigkeitsgasse 7 CH-3011 Bern.
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Fax ++41 31 311 37 61 Mail. Anfahrt mit PW: Autobahnausfahrt Bern-Wankdorf Richtung Zentrum bis Barengraben, dort Brucke uberqueren nach 50 Metern auf der linken Seite Anfahrt mit OV: ab Hauptbahnhof Bus Nr. 12 (Schosshalde) bis Haltestelle Nydegg, 50 Meter zuruck auf der gleichen Strassenseite. Arrival by car: take the Bern-Wankdorf motorway exit in the direction of the Zentrum until you reach the bear pit (Barengraben),, there cross the bridge, the hotel is 50 meters after the bridge on the left side. Arrival by train: from the main station take bus no. 12 (Schosshalde), alighting at the Nydegg stop. The hotel is situated 50 meters back on the same side. Arrivee en voiture: sortie de lautoroute Bern-Wandorf, direction de la «Zentrum» jusqu la fosse aux ours (Barengraben). La, traverser le pont, environ 50 metres apres, lhotel est gauche. Arrivee par train: A la gare prendre le bus no. 12 (Schosshalde) jusqu larret «Nydegg», revenir environ 50 metres en arriere en restant sur le meme cote. Arrivo in auto: uscita autostrada Bern-Wankdorf Direzione Zentrum, dopo Barengraben, quindi attraversare il ponte, dopo 50 metri a sinistra. Arrivo in treno: dalla stazione il bus no. 12 (Schosshalde) fino alla fermate Nydegg, tornare indietro di 50 metri sullo steso lato della strade...